
Agnès Blanche Marc wurde 1969 in Paris geboren. Sie studierte Blockflöte in den Klassen von Jean-Noel Catrice, Sebastien Marq und Claire Michon. Bei Hugo Reyne lernte sie Flageolett spielen und das Repertoire der Romantik für Csakan und Flageolett kennen. Sie erhielt die Goldmedaille mit Auszeichnung für ihr Konzertdiplom und das staatliche Lehrdiplom für Alte Musik.
1991 gewann sie den Pariser Blockflötenwettbewerb "Lucien Wurmser".
Als Bratschistin eines Streichquartetts kam sie 1993 zu Konrad von Abel, dem ehemaligen künstlerischen Assistenten von Maestro Sergiù Celibidache. Sie zog nach München studierte bei Sergiù Celibidache das Dirigieren und die Phänomenologie der Musik.
Agnès Blanche Marc trat als Solistin in Frankreich, Deutschland Italien und die Schweiz auf.
Regelmäßig arbeitet sie auch mit namhaften Komponisten zusammen. Graham Waterhouse komponierte für sie "Le Charmeur de Serpents" für Blockflöte solo (Hofmeister Verlag). "L´incanto della luna" für Bassflöte und Cello (2004) und "Variation sur un Theme Normand" für Blockflöte, Geige und Cello. Vladimir Genin komponierte für Sie Glockenflöte (2002) und "Mosaique éclatée" (2003).
Mit Graham Waterhouse hat sie pädagogische Stücke entwickelt, so etwa "Phantom Castell" (Lienau Verlag) und "Der Rattenfänger von Hameln" (Edition Delor 2010), Vladimir Genin schrieb "Doppelter Espresso" für "Jugend musiziert" (Klavier und Sopranblockflöte)
An der Ludwig-Maximilians-Universität zu München unterrichtet sie Blockflöte und Kammermusik.
Sie gibt Pädagogikseminare und Meisterklassen im In- und Ausland. Ihre musikalische Erfahrung stellte Agnès Blanche Marc im Mai 2010 mit der Sopranblockflötenschule "Meine Blockflöte und ich" Band 1 einer breiten Öffentlichkeit vor. Band 2 und Band 3 werden im selben Jahr bei Edition Delor veröffentlicht.